Spieltag 22./23.01.22

Nach zweimonatiger Spielpause durften unsere Kleinen endlich wieder in den Wettkampf, doch obwohl die Vorzeichen (Erster vs. Letzter) extrem ungünstig waren, wollten die Jungs mutig gegen die übermächtige HSG Sangerhausen-Querfurt auftreten, schließlich waren die Trainings von großem Tatendrang geprägt.
Die HSG hat ihre bisherigen drei Spiele äußerst souverän gewonnen und mit viel Selbstvertrauen legte sie auch los. Es war unheimlich schwer, dem breit angelegtem Angriff etwas entgegen zu setzen. Die HSG enteilte uns schnell (8min; 1:9), eine Auszeit musste her. Dann jedoch stemmten wir uns aktiv dagegen und konnten immer wieder selber Erfolge feiern (17min; 5:15). Des Öfteren tauchte ein TSV-Spieler sogar frei am gegnerischem Kreis auf, leider verhinderte die Aufregung einen präzisen Abschluss und damit die Belobigung für den hohen Einsatz (Halbzeitstand 5:17).
Halbzeit Zwei brachte kaum Veränderung, die Gäste blieben zielstrebig, der TSV versuchte sich weiterhin mit großem Aufwand an kleinen Erfolgen. Es gingen nun Bälle verloren, dem schnellen Umkehrspiel konnten wir kaum folgen. Die HSG hatte durch ihr cleveres Stellungsspiel Kraft gespart, der TSV war zu oft in Leere gelaufen (Endstand 11:36).
Wir sind weiterhin (guter) Letzter, bleibt zu hoffen, dass die Saison vollständig gespielt werden kann, damit am Ende das wahre Leistungsvermögen ersichtlich wird.

Am Sonntag mussten die Männer in der nigelnagelneuen Harry-Kaßler-Sporthalle beim SV Friesen Frankleben II ran. Der Gastgeber war sehr verjüngt, das deutete auf ein schnelles Umkehrspiel hin. Wir hatten ebenfalls reichlich Jungmänner an Bord, interessante Vorzeichen!
Das Spiel begann dynamisch & kampfbetont, unsere Abwehr stand gut, mit zwei Toren lagen wir vorn, bevor Frankleben durch einen Siebenmeter in der 8min seinen ersten Treffer markierte. Leider verletzten sich dann zwei unserer Spieler ohne Zutun des Gegners, die volle Bank sollte das aber kompensieren. Frankleben war nun dominant und drehte die Partie (16min; 5:3), es ging weiter sehr eng zu, keiner konnte sich einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. Es kam Härte ins Spiel, wir fanden im Angriff kaum Lücken und stießen oftmals zu schnell mit der Friesen-Abwehr zusammen. Mit 9:8 wurden die Seiten gewechselt.
In der Kabine wurde sich wiederholt auf ein geduldiges Angriffsspiel eingeschworen, mit unserer Abwehrarbeit konnten wir zufrieden sein. Aber der Puls blieb oben und so kam es weiterhin zu vielen Kontakten zwischen der TSV-Offensive und dem Gästebollwerk. Gleichzeitig gelangen unserer Defensive aber einige Ballgewinne, welche durch unsere Jugend in leichte Tore umgemünzt wurden (42min; 15:12). Danach gelang wenig, wir verloren uns mehr und mehr im verbalen Clinch, das nutze der Gastgeber aus (48min; 18:13). Einige Jungen sahen die Felle davonschwimmen, die Alten jedoch gaben nicht auf und nach der letzten Auszeit (54min), in welcher abermals das Angriffsspiel nachjustiert wurde, übernahmen wir E N D L I C H die Kontrolle auf der Platte. Ein wirklich cooles Finale bescherte uns ein verdientes Remis (19:19), die Friesen wirkten ziemlich enttäuscht.
Die neue Sporthalle hat uns beeindruckt, leider mussten Pandemiebedingt einige unserer Zuschauer draußen bleiben. Die Anzeigetafel war kaputt, was zusätzliche Hektik in unser Spiel brachte. Die Beleuchtung der Kabinen wird über Bewegungssensoren gesteuert, während unserer überaus euphorischen Feier ging dann das Licht aus, dies und unser Angriffsspiel müssen wir unbedingt üben …

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.